Aufwachen im Winter fällt vielen Menschen schwer. Wer will schon bei Kälte und grauem Wetter oder morgendlicher Dunkelheit das kuschelig warme Bett verlassen? Mit den folgenden Tricks wird es aber schon in wenigen Tagen leichter, aufzustehen und gut gelaunt in den Tag zu starten. Glaubst du nicht? Probier es aus!
Mach dir den Morgen leichter – die Vorbereitung
Der Wecker schrillt, du hast keine Lust aufzustehen, willst dich nochmal umdrehen, aber die Zeit drängt. Dein Fuß berührt den eiskalten Fußboden – und die Laune für den Morgen ist schon mal dahin. Dann noch ein Blick aufs Handy und eigentlich ist damit der Tag gelaufen. Draußen ist es dunkel, deine Stimmung im Keller und der Stress hat schon längst eingesetzt.
Erkennst du dich wieder? Dass du damit nicht allein bist, ist ein schwacher bis gar kein Trost.
Allerdings hast du die Macht, dir den Morgen und das Aufwachen zu erleichtern. Zum Beispiel durch:
- Geh rechtzeitig schlafen. Auch wenn das anfangs schwerfällt.
- Stell warme Hausschuhe bereit und such dein Outfit für den nächsten Tag am Vorabend aus.
- Leg warme Kleidung in Reichweite des Bettes.
- Geh abends duschen. Das ist gesünder und spart morgens Zeit.
- Räum die Wohnung auf, damit der erste Blick nicht auf Chaos fällt.
- Plan deinen Tag am Vorabend und notiere Aufgaben sinnvoll Schritt für Schritt.
- Halte Nachrichten und unangenehme Aufgaben erst einmal von dir fern.
Das nervt anfangs am Abend. Dein morgendliches Ich wird dir aber dafür danken, dass du dir die Mühe gemacht hast.
Besser aufwachen im Winter durch einen Lichtwecker
Im Frühjahr und Sommer weckt uns das Sonnenlicht auf natürliche Weise. Manchmal sogar früher, als dem einen oder anderen lieb ist. Im Winter müssen viele hingegen im Dunkeln aufstehen. Damit machst du es dir unnötig schwer.
Besser: Gönn dir einen Lichtwecker! Hochwertige Modelle imitieren den Sonnenaufgang und signalisieren deinem Körper damit auf sanfte Weise, dass es Zeit zum Aufwachen ist.
Gute Laune kreieren und dadurch besser aufwachen
Eines der besten Rituale am Morgen und für gute Laune: Denke direkt nach dem Aufwachen bewusst an mindestens drei Dinge, für die du dankbar bist oder auf die du dich freust. Fällt schwer? Allerdings nur in den ersten paar Tagen, bis es zu einer Gewohnheit geworden ist. Positioniere also eine Erinnerung an deine neuen morgendlichen Gedanken direkt dort, wo dein Blick zuerst hinfällt.
Und ja: Du darfst dich darauf freuen, dass du heute Abend wieder ins Bett fällst, auf die neue Folge deiner Lieblingsserie oder eine deftige Pizza. Auch bei der Dankbarkeit musst und sollst du überhaupt nicht hoch ansetzen. Sei dankbar für dein warmes Bett, das Essen auf dem Tisch, deine Freunde oder das Dach über deinem Kopf.
Je öfter du diese Übung wiederholst, desto einfacher fällt sie. Bis sie vollkommen automatisch abläuft.
Noch mehr Licht und Luft – so wirst du schneller wach
Vorhänge auf und lüften – im Winter kostet das Überwindung. Licht und Sauerstoff sind aber essenziell, um deinen Körper gesund in Schwung zu bringen. Das Lüften reduziert zudem wirksam die Feuchtigkeit im Raum und die Anzahl der Keime in der Luft. Es sorgt also für ein besseres Raumklima, senkt dein Risiko für Erkältungskrankheiten und die Gefahr für Schimmel im Schlafzimmer.
Tageslicht am frühen Wintermorgen kannst du dir gönnen, indem du dir eine Tageslichtlampe schenkst. Mit mindestens 10.000 Lux und 20 bis 30 Minuten Leuchtdauer am Morgen wirkt sie übrigens auch dem Winterblues entgegen.
Bewegung am Morgen
Falls du diesen Abschnitt gerne überspringen möchtest, keine Angst. Du musst nicht zur Sportskanone werden, erstmal ein paar Kilometer joggen gehen oder eine Stunde Yoga machen. Du kannst all das tun, aber du musst nicht.
Ausgiebiges Dehnen, Strecken und ein paar Lockerungsübungen sind ein guter Anfang. Ebenso kannst du Musik anwerfen und ein paar Minuten tanzen, Hampelmänner machen oder auf der Stelle laufen. Wichtig ist nur, dass du deine Durchblutung ankurbelst und den Kreislauf aktivierst.
Mundhygiene für mehr Frische
Hast du direkt nach dem Aufwachen Durst? Dennoch solltest du nicht sofort etwas trinken. Denn während der Nacht steigt die Keimkonzentration in deinem Mund erheblich an.
Besser: Spül deinen Mund zuerst aus, putz deine Zunge und spül nochmals nach. Am besten mit alkoholfreiem Mundwasser, das eine Minznote aufweist. Du reduzierst damit nicht nur die Keime in deinem Mundraum. Die Frische der Minze macht zusätzlich angenehm wach.
Wasser trinken – den Tag verbessern?
Nach der Mundhygiene und vor dem Frühstück (ja, noch vor dem ersten Kaffee) solltest du mindestens ein Glas Wasser trinken. Fällt dir das schwer? Halt dir die folgenden Vorteile vor Augen:
- Dir fällt es am gesamten Tag leichter, mehr Wasser zu trinken.
- Du regst deinen Stoffwechsel und die Verdauung an.
- Du beugst Dehydrierung vor und gleichst die aus der Nacht aus.
- Haut und Schleimhäute werden in ihren Funktionen unterstützt und dein Erkältungsrisiko sinkt.
- Dein Grundumsatz steigt, während dein Hungergefühl geschwächt wird.
Kurz gesagt: Du stellst die Weichen dafür, tagsüber genug zu trinken, pflegst deine Haut von innen und tust etwas für deine schlanke Linie.
Gute Laune durch Frühstück
Für jeden bedeutet ein gutes Frühstück etwas anderes. Manche wollen frische Brötchen und Süßes. Andere Rührei und Bacon oder Räucherlachs. Allen gemein: Freust du dich schon beim Aufwachen auf Leckereien, fällt das Aufstehen leichter. Ganz nebenbei verschönerst du dir den Morgen und verbesserst deine Laune.
Setz also nicht auf Frühstück, das besonders schnell geht. Sondern auf das Essen, auf das du dich freust (und, das möglichst gesund ist).
Aber wer hat morgens schon genug Zeit, aufwendiges Frühstück zuzubereiten? Du, wenn du eine dieser zwei Lösungen wählst:
- Bereite vor, was du vorbereiten kannst.
Tisch decken, Wasserkocher füllen, Gemüse für das Omelette schneiden, Chia-Pudding oder Obstsalat machen – all das geht wunderbar am Vorabend oder ist dank Meal Prep sogar für mehrere Tage möglich.
- Zeitiger aufstehen.
Genau diese Lösung klingt für viele wie eine Strafe oder schier unmöglich, kann den Morgen und das Aufstehen aber deutlich entspannen und verbessern. Gemeinsam mit deiner Laune.
Besseres Aufwachen im Winter: entwickle eine individuelle Morgenroutine
Nicht jeder Tipp und Trick passt für jeden. Teste dich dennoch durch die Vorschläge und probiere sie länger aus als wenige Tage. Denn Umstellungen sind immer schwierig und kein Beweis dafür, dass es etwas nicht zu dir passt.
Hast du auch nach Wochen noch Probleme? Dann solltest du deine Routine entsprechend ändern und einen individuellen Ablauf zusammenstellen, der dir und deinen Bedürfnissen gerecht wird.








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