Einen Blog erstellen, ein bisschen schreiben, Werbung schalten und schon verdienst du Geld. So denken viele und machen sich hoch motiviert an die Arbeit, um sich nebenbei ein zweites Standbein aufzubauen. Leider scheitern 99,7 Prozent mit diesem Plan, weil sie den Aufwand unterschätzen und in typische Fallstricke geraten. Hier erfährst du, wie es besser geht.
- Warum viele Blogs scheitern
- Blog-Fehler #1: auf professionelle Hilfe verzichten
- Mit deinem Blog Geld verdienen: das passende Thema finden
- Blog monetarisieren: die Reichweite machts
- Aufwand unterschätzt – darum scheitern viele Blogs
Warum viele Blogs scheitern
99,7 Prozent aller Blogs werden nie oder so gut wie nie gelesen, und selbst bei professionellen Corporate-Blogs weisen 76 Prozent eine unterdurchschnittliche Performance auf. Der Hauptgrund dafür liegt im Unterschätzen von Aufwand, Umfang und Möglichkeiten.
Möchtest du mit deinem Blog Geld verdienen, musst du zunächst reichlich investieren, und zwar vor allem Zeit. Dazu gibt es einige Schritte, ohne die dein Blog unweigerlich in der Versenkung verschwinden wird.
Blog-Fehler #1: auf professionelle Hilfe verzichten
Von der Analyse der Konkurrenz über die Content-Strategie bis zu SEO und SXO – willst du deinen Blog monetarisieren, benötigst du dafür eingehendes und umfangreiches Wissen zu in Bandbreite von Bereichen.
Lass dir daher zumindest am Anfang eine professionelle Strategie für deinen Erfolg erstellen.
Mit deinem Blog Geld verdienen: das passende Thema finden
Angeln oder Zumba? Tipps zur Autoreparatur oder Fashion? Literatur oder Reisen? Bei der Auswahl des Blog-Themas gibt es drei grundlegende Probleme und Fehlerquellen:
- Mainstream-Thema ohne Unique Selling Point:
Mainstream-Themen stoßen generell auf großes Interesse. Ebenso groß ist hier allerdings auch deine Konkurrenz. Ohne einen Unique Selling Point (USP) – auch bekannt als Alleinstellungsmerkmal – oder aber großzügiges Budget für Werbung hast du hier schlechte Chancen, dich gegen andere Wettbewerber durchzusetzen.
- Nischen-Thema ohne Nachfrage:
Mit einem Nischen-Blogthema ist deine Konkurrenz deutlich kleiner. Das gilt allerdings auch für die Nachfrage und damit für die Anzahl der Leser. Willst du mit deinem Blog Geld verdienen, ist „Die Symbolik der Karotte in Gemälden des 18. Jahrhunderts“ also eine denkbar schlechte Wahl.
- Keine Ahnung:
Du hast gehört, Thema X sei gerade beliebt und startest einen Blog – deine Erfahrung mit dem Thema geht aber gegen 0? Das wird deinen Lesern in deinen Texten auffallen. Erhalten sie keinen wirklichen Mehrwert, schauen sie sich lieber bei der Konkurrenz um.
Glaubst du an dieser Stelle, Künstliche Intelligenz (KI) wird schon passende Blog-Artikel für dich verfassen, liegst du leider ebenfalls daneben. Denn auch diese schreibt einfach nur ab und wird darüber hinaus von Google und Co. abgestraft. Sie kann dir also eher schaden als nützen.
Blog monetarisieren: die Reichweite machts
Ob du an Werbung oder Affiliate Marketing verdienen willst: Interessant wird dein Blog für Werbetreibende erst, wenn er regelmäßig ausreichend Leser anzieht. Dafür brauchst du die folgenden Faktoren.
- SEO und SXO
SEO steht für Search Engine Optimization oder auch Suchmaschinenoptimierung. Sie sorgt dafür, dass dein Blog von Google und Co. gefunden wird und möglichst weit oben in Suchlisten auftaucht.
SXO steht für Search Experience Optimization und sorgt dafür, dass Leser deine Seite liken, sharen, empfehlen und wieder besuchen.
Beides ist komplizierter und komplexer, als viele am Anfang ihres Blogs denken, und beides musst du auf dem Schirm haben, wenn du deinen Blog monetarisieren willst.
- Social Media
Ohne Twitter, Pinterest, X und Co. vergibst du dir immense Gelegenheiten, die Leserschaft deines Blogs auszuweiten. Die zielgerichtete Beschäftigung damit ist allerdings zeitraubender, als so mancher meint.
- Linkbuilding
Interne Verlinkungen und Linkbuilding sind essenzielle Bestandteile der Suchmaschinenoptimierung und unverzichtbare Hilfen zur Vergrößerung der Leserschaft – werden aber oftmals sträflich vernachlässigt, da ihre Bedeutung nicht bekannt ist oder ihre Wirkung unterschätzt wird.
- Eintragungen
Branchenverzeichnisse, Trusted Blogs oder andere Blogverzeichnisse sind eine simple Möglichkeit, deinen Blog bekannter zu machen. Viele nutzen sie allerdings nicht, weil dieser Schritt selbst von vermeintlich umfassenden Ratgebern für Anfänger nicht erwähnt wird.
- Leadgenerierung
Um deine Leserschaft kontinuierlich zu vergrößern, sind Leadgenerierung und Lead-Nurturing unerlässlich. Gerade Blogger vernachlässigen diesen Part oftmals und vergeben sich damit die Gelegenheit, mit ihrem Blog ein Einkommen zu schaffen.
- Zielgruppe kennen
Wir alle kennen es, du hast eine simple Frage, googelst, findest eine Seite mit angeblich passender Antwort und stellst nach sinnlos langem Scrollen fest, dass der Text komplett vorbei an deiner Frage ist. Gute Blogger kennen ihre Zielgruppe in- und auswendig, verstehen die Suchintentionen und bieten nicht nur treffende Antworten, sondern zusätzlich echten Mehrwert.
- Wer sich auf KI verlässt, ist verlassen
Einen Blog erstellen, Künstlicher Intelligenz das Entwerfen der Texte überlassen, fertig – traumhafte Vorstellung! Verschwindend geringer Aufwand für großen Erfolg.
Die zwei Probleme dabei hab ich bereits angesprochen:
- KI schreibt ab.
Zwar kann sie umformulieren und vollständige Sätze bauen – und das auch noch verdammt schnell – sie kann allerdings nur kopieren, was bereits im Netz rumschwirrt. Kreativität, über den Tellerrand schauen, ungewöhnliche und nützliche Verbindungen herstellen sind mit ihr hingegen nicht möglich.
2. Google straft ab.
Aus Grund 1 zieht sie beim Mehrwert für Leser den Kürzeren und das erkennt auch Google, der diesen Zustand mit einem schlechten Ranking abstraft.
Aufwand unterschätzt – darum scheitern viele Blogs
Möchtest du mit deinem Blog Geld verdienen, und das möglichst schnell, kommst du nicht an Ausgaben für Texter und Werbung vorbei. Willst du kein oder zumindest weniger Geld investieren, brauchst du eine umfassende Strategie, die dich langfristig und nachhaltig zum Erfolg führt. Um professionelle Hilfe am Anfang wie Superior Content kommen dabei die wenigsten herum.








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