Kleine Räume größer wirken lassen – der ultimative Leitfaden mit 15 Tipps

Wohnungen sind Mangelware und teuer. Kein Wunder also, dass immer mehr Menschen auf kleinem Raum leben. Willst du wenige Quadratmeter größer wirken lassen, bekommst du hier die passenden Tipps. In diesem Ratgeber erfährst du dabei nicht nur, wie du Zimmer optisch vergrößerst, sondern auch, wie du sinnvoll Stauraum schaffst. Lass dich inspirieren!

  1. Kleine Räume ganz groß – so machst du mehr aus wenigen Quadratmetern
    1. Tipp #1 für kleine Räume: Es werde Licht! Halte Fenster offen
    2. Tipp #2, um kleine Räume größer zu machen: Setz auf helle Farben
    3. Tipp #3 für optisch größere Zimmer: Hochstapeln erlaubt!  
    4. Tipp #4 für kleine Zimmer: Weniger ist mehr
    5. Tipp #5 für optisch vergrößerte Räume: Die Leichtigkeit des Interieurs
    6. Tipp #6 – kleine Räume ganz groß: Geschlossenen Fronten den Vorzug geben
    7. Tipp #7 für kleine Wohnungen: Finger weg von Mustern
    8. Tipp #8 für größer wirkende Zimmer: Die Beleuchtung richtig auswählen
    9. Tipp #9, um kleine Zimmer zu erweitern: Dem Raum Tiefe verleihen
    10. Tipp #10 für mehr Raum auf kleiner Fläche: Spiegel und andere reflektierende Oberflächen
    11. Tipp #11, um kleine Räume zu vergrößern: Ordnung halten und Freiraum schaffen
    12. Tipp #12 für optisch größere Räume: Bodenfreiheit geht vor
    13. Tipp #13 für die Vergrößerung kleiner Räume: Möbel richtig platzieren 
    14. Tipp #14, um kleine Räume groß rauszubringen: Eine Farbpalette und wenige Kontraste wählen
    15. Tipp #15 für kleine Wohnungen: Denk an den Komfort
  2. Experimentieren geht über Studieren: so werden kleine Räume optisch größer

Kleine Räume ganz groß – so machst du mehr aus wenigen Quadratmetern

Mit Sicherheit kennst du bereits einige Tipps, um kleine Räume größer wirken zu lassen. In diesem ultimativen Ratgeber geht es ein Stück weiter und weit über helle Farben und Spiegel hinaus. Damit kannst du das Schlauch-Badezimmer ebenso verwandeln wie das winzige Wohnzimmer und deinen Wohnkomfort nicht nur optisch neu definieren.

Also legen wir direkt los mit den 15 Tipps und Tricks, um kleine Räume ganz groß rauskommen zu lassen.

Tipp #1 für kleine Räume: Es werde Licht! Halte Fenster offen

In kleinen Räumen sind freie Flächen, Tiefenwirkung und Licht deine besten Freunde. Halte Fenster daher so frei wie möglich und betone sie. Das gelingt am besten mit spiegelnder Fensterfolie und bodenlangen, leichten und hellen Vorhängen.

Diese Kombination hält die Sicht nach draußen frei, sorgt dennoch für Privatsphäre und schluckt kein Licht.

Tipp #2, um kleine Räume größer zu machen: Setz auf helle Farben

Beige, Himmelblau, Taupe, Lindgrün, Weiß – halte die Wände hell und setz dafür auf sanfte Farben und leichte Kontraste. Um den Raum durch die Wandfarbe zu strecken, gibt es einen weiteren Trick: Lass beim Malern 5 bis 10 Zentimeter Abstand zur Decke. Bleiben dieser Streifen und die Decke weiß, streckst du das Zimmer optisch.

Alternativ kannst du eine abgesetzte Akzentwand mit Farbe versehen und den Rest weiß lassen.

Tipp #3 für optisch größere Zimmer: Hochstapeln erlaubt!  

Kleine Zimmer wirken nicht nur schnell beengt oder überfüllt, sie bieten auch wenig Stauraum. Beide Probleme löst du, indem du deckenhohe Möbel mit geschlossenen Fronten wählst.

Hohe Möbel strecken das Zimmer wiederum optisch, fassen deutlich mehr und lassen den Raum schnell aufgeräumter wirken.

Tipp #4 für kleine Zimmer: Weniger ist mehr

Ein Tisch hier, drei Regale da, dazu noch Hocker, Wandregale und ein Sideboard – versuchst du mit vielen kleinen Möbeln das Beste aus dem kleinen Zimmer zu machen, erreichst du das genaue Gegenteil.

Besser: Weniger, dafür aber größere Möbel wählen. Möchtest du gleichzeitig den Stauraum optimieren, entscheide dich für funktionale, platzsparende Stücke. Beispielsweise Sitzmöbel mit Bettkästen oder Klapptische, die an der Wand montiert werden.

Tipp #5 für optisch vergrößerte Räume: Die Leichtigkeit des Interieurs

Groß dürfen die Möbel in kleinen Räumen gerne sein. Sie sollten jedoch nicht schwer und klobig wirken. Besser sind „leichte“ Stücke, die filigran oder durchscheinend gehalten sind. Empfehlenswert:

  • Glas
  • Geflecht wie Rattan, Weide, Wasserhyazinthe oder Banana Leaf
  • Möbel mit Füßen, schmalen Beinen und zierlichen Lehnen

Sie hinterlassen durch Material oder Design einen luftigen Eindruck.  

Tipp #6 – kleine Räume ganz groß: Geschlossenen Fronten den Vorzug geben

Offene Regale wirken in kleinen Räumen sehr schnell überladen und überladend. Sie können das Zimmer optisch förmlich verstopfen.

Besser: Verwende offene Regale ausschließlich auf Augenhöhe. Darüber und darunter sind geschlossene Fronten ideal. Sie erzeugen eine einheitlichere Wirkung und lassen sofort eine ordentliche Optik entstehen.

Tipp #7 für kleine Wohnungen: Finger weg von Mustern

Blumentapete, gepunktete Kissen oder karierte Vorhänge – in kleinen Räumen bringen Muster vor allem eins mit sich: Unruhe. Willst du nicht vollständig darauf verzichten, setze gemusterte Akzente mit Bedacht und Zurückhaltung ein und beschränke dich auf wenige Accessoires.

Tipp #8 für größer wirkende Zimmer: Die Beleuchtung richtig auswählen

Alles ins rechte Licht zu rücken, kann ein kleines Zimmer in einen Blickfang verwandeln, der bedeutend größer wirkt. Wichtig sind dabei die folgenden Punkte:

  1. Bring mehrere Lichtquellen ein. Eine einzelne Deckenlampe reicht nicht. Wand- und Stehleuchten dürfen ebenfalls nicht fehlen.
  2. Richte die Lampen als indirekte Lichtquellen aus, beispielsweise hinter dem Sofa, einem Regal oder rundum einen Spiegel. Das rückt die Möbel optisch von der Wand ab und verleiht dem Raum Tiefe.
  3. Wähle platz- und energiesparende Leuchten, wie LED-Lichterketten, Lichternetze und Lichterschläuche, Spots und alle wandmontierten Lampen.

Tipp #9, um kleine Zimmer zu erweitern: Dem Raum Tiefe verleihen

Erzeugst du eine Tiefenwirkung, lässt du den Raum sofort größer erscheinen. Dafür stehen dir gleich mehrere Mittel und Methoden zur Auswahl:

  1. Setz Farbe ein:

Streich die Stirnseite und die Decke des Zimmers ein bis zwei Töne dunkler als die Seitenwände. Das streckt den Raum.

2. Setz Fototapete ein:

Eine Strandszene, Winterlandschaft oder Dschungel kreieren einen vergrößernden Blickfang.

3. Bezieh die Decke mit ein:

Kreative Designerlampen, ein Windspiel aus reflektierendem Material oder Pflanzenampeln lenken den Blick nach oben und erweitern die Dimensionen des Zimmers.

4. Schaff eine lebendige Wand:

Zimmerpflanzen verbessern das Wohnklima, filtern Schadstoffe aus der Luft, regulieren die Luftfeuchtigkeit und entspannen die Augen. Ganz nebenbei baust du gezielt Stress ab, wenn du die Pflanzen pflegst. Schaffst du in einem kleinen Zimmer eine lebendige, grüne Wand, hast du also gleich mehrere Vorteile.

Wichtig ist dabei, keine Standfläche zu opfern. Stattdessen kannst du ein Rankgitter mit Abstandhaltern an die Wand schrauben und Pflanzgefäße an Haken einhängen. Außergewöhnlich dekorativ wird die Kreation, wenn du sie mit filigranen LED-Lichtern beleuchtest.

Praktisch und nahrhaft wird es, wenn du anstelle von Zierpflanzen Kapuzinerkresse, rankende Erdbeeren oder Zuckerschoten kultivierst.

Tipp #10 für mehr Raum auf kleiner Fläche: Spiegel und andere reflektierende Oberflächen

In Bad, Schlafzimmer und Flur sind Spiegel sinnvoll und eignen sich wunderbar dazu, kleine Räume größer wirken zu lassen. Aber im Wohnzimmer oder in der Küche? Da wirken sie reichlich deplatziert.

Zudem vergibst du dir Chancen, wenn du allein auf Spiegel setzt. Lass dich von den folgenden Ideen inspirieren:

  1. Lichtreflektierende Wandfarben:

Glänzende oder seidenmatte Wandfarben reflektieren das Licht und kreieren dadurch einen helleren und tieferen Effekt.

2. Glänzende Möbel:

Es muss nicht direkt der Hochglanzlack sein. Polierte Holzmöbel mit sanftem Schimmer eignen sich ebenso gut. Glastüren und (farbige) Glasplatten auf dem Sideboard, Regal oder Tisch schaffen mit geringem Aufwand deutlich mehr reflektierende Elemente.

3. Glänzende Blickfänge:

Vasen, Skulpturen, schimmernde Stoffe für die Sofakissen oder ein Aquarium – hier hast du die Freiheit der Wahl. Überlade den Raum jedoch nicht.

Tipp #11, um kleine Räume zu vergrößern: Ordnung halten und Freiraum schaffen

Ein ausgewachsener Bücherstapel, ein mit Kissen vollgestopftes Sofa oder zu viele Deko-Elemente im Regal: kleine Räume wirken schnell unordentlich und überfüllt.

Willst du sie größer wirken lassen, musst du Ordnung halten. Räum regelmäßig auf und sortier aus. Orientiere dich am Minimalismus und schaffe freie Ablageflächen und Regalbretter. Das vergrößert kleine Räume nicht nur optisch, sondern verleiht ihnen auch ein luxuriöses Gefühl.  

Tipp #12 für optisch größere Räume: Bodenfreiheit geht vor

Willst du dir das Putzen und Aufräumen erleichtern? Ein Geheimtipp dafür ist es, zuerst die Böden freizuräumen und zu wischen und im Anschluss die Fenster zu putzen. Warum? Weil du dadurch sofort immense Erfolge siehst. Das motiviert zum einen und lässt zum anderen jeden Raum sofort sauberer, aufgeräumter und größer erscheinen.

Halte dich an dieses Prinzip bei kleinen Zimmern und halte den Boden frei. Solltest du dich für einen Teppich entscheiden, wähle einen Unifarbenen in einem hellen Ton. Glänzender, glatter Bodenbelag hat dennoch die stärkere vergrößernde Wirkung.  

Tipp #13 für die Vergrößerung kleiner Räume: Möbel richtig platzieren 

Regale als Raumtrenner zu verwenden oder Sitzgelegenheiten einladend aufzustellen, eignet sich hervorragend zum Zonieren – also zum Aufteilen eines Raumes in verschiedene Zonen. In kleinen Räumen funktioniert das nicht, ohne Stolperfallen zu schaffen und das Zimmer optisch zu überladen.

Besser: Positionier die Möbel entlang der Wände und halte den Boden in der Mitte frei. Dadurch entsteht ein freierer Eindruck.

Tipp #14, um kleine Räume groß rauszubringen: Eine Farbpalette und wenige Kontraste wählen

Viele Farben, zahlreiche und starke Kontraste lassen kleine Räume schnell unruhig und überfüllt erscheinen. Sie werden dadurch optisch überladen. Bleibst du innerhalb einer Farbpalette und bringst sanfte Kontraste und Übergänge ein, vermeidest du nicht nur diesen Effekt. Du schaffst damit auch optische Tiefe und ein harmonisches Resultat.

Tipp #15 für kleine Wohnungen: Denk an den Komfort

Richtest du deinen Fokus auf die Optik, geht dabei schnell das Bewusstsein für den Komfort verloren. Denk daran, dass du dich in dem Zimmer vor allem wohlfühlen solltest und neben dem Komfort auch die Funktion nicht zu kurz kommt.

Handelt es sich um dein Arbeitszimmer und verbringst du viel Zeit am Schreibtisch? Dann mach diesen zum Zentrum und räum ihm großzügigen Platz ein. Willst du hingegen eine Küche einrichten und kochst leidenschaftlich gern, schaff viel Arbeitsfläche. Im Wohnzimmer darf das Sofa ruhig der Mittelpunkt der Aufmerksamkeit sein und viel Platz für Entspannung bieten.

Denn: Jeder noch so hübsch eingerichtete Raum bringt dir wenig, wenn er zwar das Cover von Schöner Wohnen zieren kann, aber in der Praxis nicht deinen Bedürfnissen gerecht wird.

Experimentieren geht über Studieren: so werden kleine Räume optisch größer

Schaff eine helle und lichte Wirkung, staple in die Höhe und setze weniger für mehr Stauraum und Atmosphäre ein. Abgerundet mit der richtigen Möbelplatzierung und reflektierenden Oberflächen wird dadurch aus einem kleinen Raum ein Zimmer, das größer und einladender wirkt.

Probier bis zum gewünschten Effekt ruhig das eine oder andere aus. Rück Möbel um, experimentier mit Pflanzen und Dekorationen und konzentriert dich auf den Komfort. Dadurch erzielst du die besten Ergebnisse.

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