Masturbation baut Stress ab, stärkt das Immunsystem, wirkt als Gesundheitsvorsorgen, Selfcare und Einschlafhilfe. Sie kann mit der Zeit aber auch ziemlich eintönig werden und mehr Mittel zum Zweck als verwöhnender Moment sein. Mit ein paar Tricks und etwas Abwechslung kannst du das spielend einfach ändern.
Masturbation ohne Monotonie
Traumpartner gefunden oder Single: Gewohnheiten schleichen sich in jedes Sexleben ein. Auch in das, das du allein mit dir führst. Du kennst jeden Griff, jede Bewegung und natürlich auch die Fantasien, die dich möglichst effizient zum Höhepunkt bringen. So angenehm diese Routine ist, auf Dauer hat sie nur noch wenig mit Selbstfürsorge zu tun.
Willst du dich wirklich verwöhnen, lass dich von den folgenden 6 Tipps inspirieren.
Erotica einbinden und Neues entdecken
Kurze Clips oder längere Filme im liebsten Stil: Pornos gehören bei vielen zum Standard-Repertoire. Vermutlich schaust du schon längst immer wieder so ziemlich die gleichen Szenen an. Erweitere deinen Horizont und klick dich durch andere Genres. Zwischen Anime, BBC und Cunnilingus hat das pornografische Alphabet reichlich Abwechslung zu bieten – bis hin zu ethisch produzierten Filmen oder speziellen Pornos für Frauen.
Davon abgesehen gibt es nicht nur Erotica in Filmform. Audiostorys, Bücher, Bilder und deine eigene Fantasie kannst und solltest du ebenfalls hin und wieder bemühen und dafür auf die fertigen Filmchen verzichten. Denn: Das Format zu wechseln ist anfangs ungewohnt, tut aber gerade deswegen gut und kann dich wirksam aus deinem Trott holen.
Solo-Sex in Slow Motion
Für viele ist Masturbation etwas, das schnell und effizient abläuft. Du kennst deinen Körper schließlich am besten und weißt, welche Knöpfe du drücken musst. Warum solltest du dich also länger als nötig damit aufhalten? Weil es guttut. Weil es verwöhnend ist. Weil das wirklicher Selbstfürsorge entspricht. Und, weil es deinen Höhepunkten eine neue Intensität verleiht.
Nimm dir Zeit, lass jede Berührung in Zeitlupe ablaufen und konzentrier dich nur darauf. Streichle und massiere dich, bevor du zur Sache kommst.
Du zeigst dir damit nicht nur selbst Wertschätzung, sondern trainierst sinnlich deine Achtsamkeit und verleihst der Selbstbefriedigung einen meditativen Charakter. Dadurch wird sie besonders erregend und besonders entspannend zugleich.
Orts- und Stellungswechsel
Immer unter der Dusche oder immer im Bett? Immer im Stehen? Hast du immer ein Bein angewinkelt, weil das für dich einfach funktioniert? Wir können unsere Gehirne und unsere Körper regelrecht darauf konditionieren, nur in bestimmten Umgebungen und in bestimmten Positionen Orgasmen zu erleben.
Bring also Abwechslung in deine Solo-Sessions. Ja, auch wenn das ungewohnt ist und du dadurch länger brauchst. Der nächste Tipp kann dir dabei helfen, neue Orte und Stellungen mit neuen Reizen zu verbinden.
Toys
Sie vibrieren, rotieren, pulsieren, sind anatomisch geformt, mit Saugnäpfen ausgestattet und in Verbindung mit Gleitgel meisten doppelt so gut: Die Auswahl der Sextoys ist mittlerweile gigantisch und bietet für jeden Geschmack das Passende.
Beschenk dich selbst, gestalte dein eigenes Sortiment und probier zumindest gelegentlich Sex-Toys aus, die von deinen normalen Vorlieben abweichen. Varianten mit Saugnäpfen sind zum Beispiel die perfekte Wahl, wenn du Stellungswechsel testen möchtest.
Neue Methoden
Geht es um Selbstliebe, geht es für gewöhnlich schnell zur Sache. Wie wäre es stattdessen aber mal mit Edging, bei dem du dich bewusst nur bis kurz vor den Orgasmus bringst? Bist du am Rand des Höhepunkts angekommen, schaltest du ein paar Gänge zurück und wiederholst die Stimulierung, bis du wieder kurz davor bist. Du steigerst damit die Lust und die Intensität deines Orgasmus.
Versuch zusätzlich, die Hände zur Abwechslung nicht einzusetzen. Reibung durch Tücher, Couch Riding oder sogar deine Hosen kann mit etwas Kreativität und Fantasie ebenso erregend sein wie der Duschstrahl oder Ausflüge in die Analregion.
Leb deine Neugier beim Solo-Sex aus und teste, ob dich Eiswürfel an den richtigen Stellen in Fahrt bringen oder du deine Solo-Liebe intensiver erlebst, wenn du deine Zunge beschäftigt hältst.
Verwöhn-Atmosphäre schaffen
Für einen romantischen Abend mit dem Partner wird meist eine besondere Atmosphäre geschaffen. Gutes Essen, Wein, stimmungsvolle Musik, Kerzenlicht, vielleicht ein Schaumbad, sexy Unterwäsche, ein frischbezogenes Bett und natürlich hast du dich zuvor gestylt, störende Haare beseitigt und dabei den einen oder anderen sinnlichen Gedanken gehabt. Du hast nicht nur Stimmung erzeugt, sondern dich dabei auch in Stimmung gebracht.
Mit anderen Worten: Du hast dir Mühe gegeben.
Nun ist einer der unschlagbaren Vorteile der Masturbation natürlich, dass wir vorher keinen Aufwand betreiben und niemand anderen in Stimmung bringen müssen. Allerdings zeigen wir mit dem Aufwand auch Wertschätzung. Genau das ist der Grund, wieso du dir für dich selbst hin und wieder ebenfalls Mühe geben solltest.
Gönn dir dein Lieblingsessen, hüll dich in Düfte und Kerzenschein, lass die Vorfreude in deinem Kopf wachsen und bau zur Abwechslung ein ausgedehntes Vorspiel mit Selbstmassage und Streicheleinheiten ein. Du schreibst damit Selfcare groß und stärkst dein Selbstbewusstsein.
Masturbation mal anders
Solo-Sex ist nicht nur normal, er ist auch gesund. Wer regelmäßig Sessions zur Selbstbefriedigung einlegt, baut Stress ab, schläft besser, regt die Durchblutung an und lindert sogar Schmerzen. Ganz abgesehen von den Glücks- und Wohlfühlhormonen, die dabei freigesetzt werden.
Der Effekt kann sich mit der Zeit jedoch abnutzen, wenn du nur Quickies mit dem immergleichen Ablauf einbaust. Erlebe Masturbation mal anders und verwöhn dich dabei, um Routine zu durchbrechen und das Wohlgefühl auf ein neues Level zu heben.








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