Wie schaffe ich es endlich, Sport zu machen? 11 Tipps, die wirklich funktionieren

Wir kennen es alle: Die guten Vorsätze für mehr Fitness im Leben sind da. Aber dann kommt der Alltag dazwischen. Der innere Schweinehund hat andere Pläne. Und überhaupt, ist Sport wirklich so wichtig? Mit den folgenden Tipps machst du endlich Schluss damit und fängst an, fitter zu werden. Ganz ohne sinnlose Weisheiten, die doch nicht funktionieren.

  1. Tipps, mit denen du wirklich Sport treibst
    1. Tipp 1: Setz dir ein realistisches Ziel
    2. Tipp 2: Fang klein an
    3. Tipp 3: Mach Sport zum Spaß
    4. Tipp 4: Lass dich von anderen mitreißen
    5. Tipp 5: Bau dir deinen Soundtrack
    6. Tipp 6: Beginne den Tag mit Sport
    7. Tipp 7: Kombiniere Fitness und Freizeit
    8. Tipp 8: Belohn dich
    9. Tipp 9: Lass es zur Gewohnheit werden
    10. Tipp 10: Mach es dir leichter
    11. Tipp 11: Schaff dir vielseitige Möglichkeiten
  2. Sportlicher werden: einfacher als gedacht

Tipps, mit denen du wirklich Sport treibst

Motivier dich, teil dein Vorhaben anderen mit, stell einen Plan auf! Mit Sicherheit kennst du all die tollen Tricks und Tipps, die angeblich in ein fitteres Leben führen sollen. Haben sie bisher funktioniert? Offensichtlich nicht. Dennoch schreiben alle „Experten“ immer wieder voneinander ab und behaupten, das wären die ultimativen Lösungen.

Willst du eine wirkliche Veränderung in deinem Leben erreichen? Dann lass dich davon überraschen, wie einfach es laufen kann.

Tipp 1: Setz dir ein realistisches Ziel

Schlanke Linie oder Waschbrett in 12 Wochen? Doppelt so großer Bizeps? 5 kg weniger? Marathon in ein paar Monaten? Ambitionen sind gut, aber zu hochgesteckte Ziele werden dich sehr schnell demotivieren. Also setz dir stattdessen Teilziele, die du in kurzer Zeit erreichen kannst.

Zum Beispiel: 1 Minute lang planken. Und zwar jeden Tag für eine Woche lang. Leg dich hin, spann deinen Körper an und planke jetzt sofort, so lange du kannst. Stell dir für diese Sporteinheit eine Erinnerung auf dem Handy ein und erledige sie am besten direkt nach dem Aufstehen.

Spring eine Woche lang jeden Tag eine Minute Springseil, mach täglich 5 Situps oder übe eine Yoga-Pose. Durch das Setzen von Zielen, die du schnell erreichst, wächst deine Motivation.

Tipp 2: Fang klein an

Komplette Fitnessausrüstung gekauft, in einen Hometrainer investiert, Mitgliedschaft im Fitness-Center abgeschlossen, Kurse gebucht? Nach dem ersten Muskelkater werfen viele schnell das Handtuch. Und die Turnschuhe.

Einer der häufigsten Fehler bei allem im Leben ist es, zu schnell zu viel zu wollen.

Fang stattdessen klein an. Wie viele Schritte gehst du aktuell pro Tag? Steigere die Anzahl morgen um 500 Schritte. Beginne mit der einen Minute, die du für das Planken brauchst. Viel wichtiger, als direkt in die Vollen zu gehen und morgen kaum noch die Kaffeetasse heben zu können, ist es, täglich etwas zu machen.

Tipp 3: Mach Sport zum Spaß

Erinnere dich an deine Kindheit. Wie oft hast du Sport gemacht, ohne es zu merken? Federball spielen oder Verstecken, um die Wette laufen, an den See zum Schwimmen fahren – all das waren Sporteinheiten, die du unter Spaß verbucht hast.

„Ja, aber damals…“

Lass die Ausreden an dieser Stelle und such dir einen Spaßsport aus, den du möglichst direkt umsetzen kannst. Tischtennis oder Fußball, Hula-Hoop oder auf einem Bein hüpfen? Hauptsache ist, du lässt den Spaß deiner Kindheit aufleben.

Tipp 4: Lass dich von anderen mitreißen

Dein Freund geht klettern? Deine Freundin geht tanzen? Wandern deine Eltern oder betreiben Power Walking? Frag deine Familie und deine Freunde, wie sie sich fit halten. Vielleicht geht der eine oder andere Rudern, während andere auf Tai-Chi schwören.

Pflege deine sozialen Kontakte, erhöhe deine Fitness und finde gleichzeitig heraus, welche Sportarten dir gefallen.

Tipp 5: Bau dir deinen Soundtrack

Was haben Rocky, Das Schwergewicht und Michael Phelps gemeinsam? Obwohl es sich um zwei Filme und einen waschechten Sportler handelt: einen Kickass-Soundtrack.

Stell deine persönliche Playlist zusammen, die dich motiviert und in dir den Wunsch aufkommen lässt, dich zu bewegen.

Tipp 6: Beginne den Tag mit Sport

Ja, ich weiß. Wenn dein innerer Schweinehund ohnehin keine Lust auf Sport hat, wie soll dann Sport direkt nach dem Aufstehen funktionieren. Und überhaupt, wer hat morgens schon Zeit für sowas?

Verwende wieder den Tipp, klein anzufangen und kleine Fitness-Einheiten in denen Tag zu integrieren. Heb 5 bis 10 Mal eine Hantel an. Mach 5 Kniebeugen. Fall aus dem Bett und planke für 1 Minute. Du musst kein komplettes Workout hinlegen, um aktiver in den Tag zu starten. Dafür hast du im Anschluss das gute Gewissen heute, schon etwas für dich und deine Gesundheit gemacht zu haben.

Tipp 7: Kombiniere Fitness und Freizeit

Filmabend am Freitag, Brunch am Sonntag, vielleicht noch ins Café am Dienstag – gestalte Treffen mit Freunden und Familie wieder etwas aktiver. Wie wäre es mit dem Schwimmbad am Samstag? Oder einer Runde Fußball, Federball oder Frisbee? Geht spazieren und macht ein Picknick. Probiert gemeinsam Klettern aus oder Squash.

Und wo wir schon bei Freizeit und Fitness sind: Nach Feierabend aufs Sofa sinken, durchatmen und die liebste Serie oder einen Film anzuschauen ist toll. Willst du ohne viel Aufwand, dafür aber mit wunderbarer Ablenkung mehr Sport treiben? Setz dich auf den Hometrainer, anstatt auf die Couch. Ganz entspannt Fahrrad zu fahren und dich dabei von Film oder Serie fesseln zu lassen, kann Wunder für deine tägliche Bewegung bewirken. Auch dabei zu lesen oder zu telefonieren sind gute Optionen dafür, deine Muskeln und deine Ausdauer zu trainieren und dich doch auf etwas anderes als die Fitness zu konzentrieren.

Tipp 8: Belohn dich

Hast du ein Ziel erreicht? Feier dich! Hast du eine ganze Woche täglich Schattenboxen trainiert oder bist 5 Minuten lang durch die Gegend getanzt? Belohn dich mit der Boxbirne oder dem verstellbaren Hula-Hoop-Reifen. Gönn dir dein Lieblingsgericht oder eine Runde bei deinem liebsten Spiel. Wichtig ist, dass du es als verdiente Belohnung empfindest, die du dir erarbeitet hast. Das motiviert, weiterzumachen. Auch wenn es an manchen Tagen schwerfällt.

Tipp 9: Lass es zur Gewohnheit werden

Bis etwas zu einer automatisierten Gewohnheit wird, vergehen im Durchschnitt 66 Tage. Also hab Geduld. Hast du in den letzten zwei Monaten täglich direkt nach dem Aufstehen eine Minute Planking betrieben? Oder hast du einmal täglich das Springseil und den Hula-Hoop rausgeholt? Dann läuft es langsam aber sicher automatisch ab und ohne, dass du groß darüber nachdenkst. Du brauchst keine Überwindung mehr.

Jetzt schau zurück an den Anfang. Bist du mittlerweile fitter? Vielleicht ein bisschen straffer? Kommst du nicht mehr so leicht aus der Puste? Die kleinen Anfänge haben eine erstaunliche große Auswirkung und machen es leichter, dich zu steigern. Geduld ist dafür jedoch unerlässlich.

Tipp 10: Mach es dir leichter

Kennst du das Gefühl, einfach nur sauer oder frustriert zu sein. Wenn an manchen Tagen nichts läuft, wie du wolltest, box dir die angestaute Wut weg. Eine Boxbirne oder eine Boxmaschine sind dafür ideal (und platzsparend sowie günstig). Dazu ist Boxen extrem effektiv. Ebenso wie Springseilspringen, Hula-Hoop, Rudern und Körpergewichtstraining.

Mach es dir leichter, täglich Sport zu treiben, indem du in einfache Ausstattung investierst. Schlingtrainer, Laufband und Rudergerät oder Ergometer sind als Hometrainer überraschend günstig, bei jedem Wetter nutzbar und sparen dir den Weg ins Fitness-Studio.

Tipp 11: Schaff dir vielseitige Möglichkeiten

Der Pedaltrainer unter dem Schreibtisch, der Hometrainer vorm Fernseher, die Boxbirne in der Ecke und die Klimmzugstange im Türrahmen – gib dir selbst die Chance, über den Tag und die Woche verteilt, unterschiedliche Sporteinheiten einzulegen.

Aber: Verwandle dein Zuhause nicht in ein Sportstudio, bevor du überhaupt weißt, was dir gefällt. Fang auch hier klein an. Probier bei einer Probestunde im Fitnesscenter ruhig mal aus, was dir liegt und Spaß macht und was nicht. Leih dir Geräte oder besuch einen Kurs für eine Sportart, die dich interessiert.  

Sportlicher werden: einfacher als gedacht

Wie so oft im Leben ist es fatal, zu schnell zu viel zu wollen. Nicht umsonst haben zahlreiche Menschen zwar Trainingspläne und Equipment zuhauf, verwenden den Hometrainer aber als Kleiderständer. Oder bezahlen monatlich die Gebühr für das Fitnessstudio, gehen aber nie.

Die beiden wichtigsten Faktoren, um sportlicher zu werden, sind daher der Spaß und das Entwickeln einer Gewohnheit. Hast du früher Basketball gespielt? Fang wieder an. Probier Baseball oder (Disc-)Golf. Geh mal wieder schwimmen, tanzen oder leg einen spontanen Sprint ein. Diese Einheiten bringen dir mehr Spaß an der Bewegung als ein weiterer Punkt auf deiner To-do-Liste.

Eine Antwort zu „Wie schaffe ich es endlich, Sport zu machen? 11 Tipps, die wirklich funktionieren”.

  1. Avatar von Richtig in den Ruhestand – 17 Tipps für die Rente – Mein Leben Eben

    […] Regelmäßig Sport zu treiben, wirkt sich auf die körperliche und geistige Gesundheit aus. Aber das sind bei weitem nicht die einzigen Vorteile, die sich durch die Workouts ergeben. Du kannst damit ebenso gesunde Routinen erschaffen und erst gar keine Langeweile aufkommen lassen, neue Kontakte knüpfen und dich weiterentwickeln. Ganz zu schweigen davon, dass du besser schläfst und […]

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