Tofu kennt mittlerweile jeder. Tempeh ist für viele hingegen immer noch ein Fremdwort. Dabei hat es zahlreiche Vorteile zu bieten und sogar im Vergleich zwischen Tempeh und Tofu die Nase vorn. Schauen wir einmal genauer hin, was das Sojaprodukt zu bieten hat.
- Was ist Tempeh?
- Vergleich zwischen Tempeh und Tofu
- Welche Vorteile bringt Tempeh mit sich?
- Wozu passt Tempeh?
Was ist Tempeh?
Tempeh wird aus fermentierten, ganzen Sojabohnen hergestellt und erinnert auf den ersten Blick an Tofu. Es weist jedoch eine festere Konsistenz auf und hat einen stärkeren, nussigen Eigengeschmack. Auch Tofu besteht aus Soja, allerdings aus geronnener Sojamilch. Dadurch ergeben sich nicht nur Unterschiede bei der Bissfestigkeit und den Aromen.
Vergleich zwischen Tempeh und Tofu
Tempeh und Tofu bestehen beide aus Soja. Hier könnte also vermutet werden, dass der Nährstoffgehalt ähnlich ausfällt. Doch schon ein kleiner, direkter Vergleich bringt einige Überraschungen mit sich:
| Nährwerte auf 100 g | Tempeh | Tofu |
| Ballaststoffe | 7,9 g | 1 g |
| Eiweiß | 22,5 g | 15 g |
| Eisen | 2,7 mg | 1,3 mg |
Tempeh schneidet durch die Bank weg besser ab und bietet die größere Nährstoffdichte. Gerade der Eisenwert ist bei der pflanzenbasierten Ernährung von Interesse, während die Ballaststoffe für die Darmgesundheit von allen ein eindeutiger Pluspunkt sind. Die Vorteile hören hier aber noch nicht auf.
Welche Vorteile bringt Tempeh mit sich?
Tempeh schlägt Tofu, wenn es um die Nährstoffe geht. Die unterschiedlichen Herstellungsverfahren bringen weitere Vorzüge und Unterschiede mit sich, die du nicht vergessen solltest:
- der Geschmack:
Bestenfalls schmeckt Tofu nach nichts, lässt sich jedoch marinieren, würzen und aromatisieren. In einigen Fällen hat Tofu allerdings einen – wenn auch leichten – eigenartigen Eigengeschmack. Tempeh schmeckt ohne weitere Zusätze angenehm nussig.
- die Konsistenz:
Schwammig bis fest – die Konsistenz von Tofu ist gewöhnungsbedürftig. Tempeh überzeugt hier durch eine bissfestere Konsistenz, die viele im Mundgefühl als leckerer empfinden (unabhängig vom Geschmack).
- die Verdaulichkeit:
Da Tempeh aus fermentierten Sojabohnen zubereitet wird, ist es deutlich leichter verdaulich als Tofu und zusätzlich gut für die Darmgesundheit.
Wozu passt Tempeh?
Tempeh ist überraschend vielseitig kombinierbar. Gut geeignet ist es beispielsweise für:
- Bowls
- Currys
- Nudelgerichte
- Reisgerichte
- Salate
- Sandwiches
Dabei muss es dank der Möglichkeit zu würzen oder zu marinieren nicht immer asiatisch zugehen, auch, wenn Tempeh traditionell vor allem in der asiatischen Küche eingesetzt wird.
Von den Nährwerten bis zu Konsistenz und Geschmack lohnt sich das Probieren und Experimentieren. Überzeug dich selbst.








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