Entscheidest du dich immer wieder für Fast Food, weil du Hunger hast und die Zeit oder Lust zum Kochen fehlt? Ärgerst du dich darüber, dass du zu viel Geld für den Lieferdienst ausgibst oder willst du endlich gesünder essen? In all diesen und mehr Fällen bietet dir Meal Prep die passende Lösung und weitere Vorteile. Hast du dennoch Bedenken? Dann lass dich überraschen.
Vorteile von Meal Prep auf einen Blick
Dreimal am Tag oder auch nur einmal am Tag in der Küche stehen und gesunde, ausgewogene Mahlzeiten zubereiten? Dafür hab ich nicht einmal im Ansatz Zeit. Und Lust habe ich dazu erst recht nicht. Also griff ich lange entweder zu Fertiggerichten, die so wenig Aufwand wie möglich erfordern, bemühte den Lieferservice oder überging den Hunger einfach.
Insgesamt gab ich Unsummen aus, ernährte mich bescheiden und währenddessen verdarben Lebensmittel. Denn ich hatte beim Einkauf durchaus den festen und guten Vorsatz, häufiger zu kochen. Oder zumindest einen Salat zu machen. Nur scheiterte dieser Vorsatz regelmäßig an der Realität.
Dann kam ich auf Meal Prep. Aber statt direkt damit anzufangen, stellte ich mir eine mehr oder minder rhetorische Frage: Wer will denn stundenlang in der Küche stehen und dann tagelang immer wieder das Gleiche essen??? Ich jedenfalls nicht. Dennoch hatte das Vorbereiten mehrerer Mahlzeiten eindeutige Vorteile – darunter nicht zuletzt die finanzielle Ersparnis. Also fing ich widerwillig damit an. Und scheiterte grandios.
Nach ein paar Anläufen fand ich jedoch Tricks, Kniffe und entwickelte die richtigen Rezepte für meine Variante des Meal Preps, damit ich:
- schnell fertig bin.
- wenig Aufwand betreiben muss.
- gesünder esse.
- nicht täglich das Gleiche essen muss.
Hast du Lust auf diese Vorteile? Dann geht’s los mit einem Blick auf die Vorzüge.
Zeit sparen durch Meal Prepping
Einmal planen, einmal einkaufen, einmal kochen, einmal groß abwaschen. Mit verschiedenen 5-Minuten-Rezepten und durchdachtem Vorgehen verbringst du nicht lange in der Küche und bist mit einem Abwasch fertig. An den folgenden Tagen gehst du lediglich an den Kühlschrank und wärmst maximal für wenige Minuten deine Mahlzeit auf.
Statt täglich eine Stunde mit der Essenssuche und -zubereitung zu verbringen, brauchst du etwa zwei bis vier Stunden pro Woche.
Aufwand verringern durch Meal Prepping
Täglich zu kochen, bedeutet auch täglich zu schnippeln, zu rühren und im Anschluss abzuwaschen. Beim Meal Prepping erledigst du den gesamten anfallenden Aufwand mit einem Mal, was den Aufwand bereits merklich verringert.
Wählst du Grundrezepte, die sich abwandeln lassen, verringerst du die nötige Arbeit nochmals. Denn hierdurch benötigst du weniger Zutaten, was sich in weniger Vorbereitung bemerkbar macht.
Angebote nutzen
Jede Woche wieder gibt es Angebote, mit denen du dein Haushaltsbudget enorm entlasten könntest. Die Betonung liegt auf „könntest“, denn wer braucht schon so große Mengen, dass sich die Angebote wirklich lohnen? Vor allem Singles und Paare sind hier im Nachteil.
Und denk an meinen Einwand zurück: Wer will schon täglich das Gleiche essen?
Also lässt du dir reichlich Schnäppchen entgehen. Mit Meal Prep kannst du sie hingegen sinnvoll nutzen. Planst du Mahlzeiten im Voraus und basierend auf Angeboten, gehst du gezielter und günstiger einkaufen. Du vermeidest, dass du Essen verschwendest, weil eine spontan gekaufte Zutat doch nicht benötigt wird oder du viel zu viel von etwas gekauft hast. Zusätzlich kannst du Mengenrabatte nutzen, was uns direkt zum nächsten Punkt bringt.
Geld sparen durch Vorkochen
Jeden Tag oder jeden zweiten Tag einkaufen gehen, weil der Kühlschrank mal wieder nichts hergibt. Das verbraucht mittel- und langfristig enorme Mengen Treibstoff und damit auch reichlich Geld.
Jeden Tag am Herd stehen, und wenn es nur für die Tiefkühl-Pizza ist? Die ohnehin schon hohe Stromrechnung lässt grüßen.
Jeden Tag Töpfe und Pfannen spülen? Ob du den Geschirrspüler anwirfst oder von Hand abwäschst, es bedeutet unnötige Verschwendung von Wasser, Strom und Spülmittel. Und damit auch von Geld.
Hinzu kommen das bedachtere Einkaufen, weniger Verschwendung und das Nutzen von günstigeren Angeboten.
Einfach gesünder essen mit Meal Prep
Nimmst du dir immer wieder vor, gesünder zu essen? Öfter mal ein Salat oder Smoothie, mehr Gemüse, weniger gesättigte Fette? Wenn du immer wieder bereits hungrig vor die Wahl gestellt wirst, ob du dich hinstellst und kochst oder zum schnellen Fertigessen greifst, ist die Entscheidung klar.
Denn: Du stellst damit deine Selbstdisziplin auf eine sinnlos harte Probe.
Mit Meal Prep sorgst du dafür, dass du immer gesunde und fertige! Mahlzeiten und Snacks griffbereit im Kühlschrank hast. Dadurch wird es deutlich leichter, gesünder zu essen. Du schaffst die Basis dafür, deinen Vorsatz umzusetzen und erfolgreich zu sein. Also tu dir selbst den Gefallen.
Umwelt schonen durch geplantes Vorkochen
Meal Prep bedeutet, seltener einkaufen zu gehen und größere Mengen kaufen zu können. Das bedeutet nicht nur ein geschontes Budget. Du verbrauchst zusätzlich weniger Treibstoff und es fällt weniger Verpackungsmüll an. Und das in einem größeren Ausmaß, als du denkst. Indem du dir selbst „Fertiggerichte“ zubereitest, die du nur noch aufwärmen musst, sinkt das Aufkommen an Dosen und Kunststoffverpackungen rapide. Glaub mir.
Den Herd seltener zu nutzen und seltener abwaschen zu müssen, verbraucht weniger Strom, weniger Wasser und weniger Spülmittel. Das schlägt sich nicht nur auf deinen Rechnungen nieder, sondern stellt weitere Entlastungen für die Umwelt dar.
Einmal Meal Prep – viele gute Gründe
Geld, Zeit und Aufwand sparen, gesünder essen und die Umwelt schonen – mit Meal Prep bekommst du all das auf einmal. Leb mit einem kleineren Budget besser und hab zu jeder Zeit Leckereien im Kühlschrank, die deiner Gesundheit und deiner Seele guttun.








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