Die Partnersuche kann frustrierend und enttäuschend sein, das weiß jeder Single. Mit den folgenden 9 Tipps vermeidest du typische Fehler, entdeckst neue Möglichkeiten und gestaltest deine Dating-Welt wirklich erfolgreich.
- Raus aus den Dating-Fallen und rein ins Liebesglück
- Tipp 1: Lern dich selbst kennen und sei glücklich mit dir
- Tipp 2: Überprüf deine Ansprüche
- Tipp 3: Starte nicht einsam
- Tipp 4: Setz auf Slow Dating
- Tipp 5: Komm weg von Klischeevorstellungen
- Tipp 6: Erkenne Warnzeichen
- Tipp 7: Achte auf dich
- Tipp 8: Lass Sex außen vor
- Tipp 9: Spiel mit offenen Karten und lass die Spielchen
- Besser daten: es kann nicht mit jedem passen
Raus aus den Dating-Fallen und rein ins Liebesglück
Ob du eine Dating-App verwendest, bei einer Single-Börse dein ausgefeiltes Profil präsentierst oder im realen Leben dein Glück versuchst, die Partnersuche gestaltet sich für viele anstrengend und kann von einem Reinfall zum nächsten führen. Durchbrich diesen Teufelskreis endlich und leg die Basis für deinen Dating-Erfolg.
Mit den diesen Schritten klappt es garantiert!
Tipp 1: Lern dich selbst kennen und sei glücklich mit dir
Hattest du schon einmal das zweifelhafte Vergnügen auf einer Verabredung mit jemandem zu sein, der nicht weiß, was er will und sich vollkommen falsch beschrieben hat? Hast du erlebt, wie der „geduldige Typ“ wegen einer Nichtigkeit ausrastet, wie der „Freundliche“ die Bedienung herablassend behandelt oder warst du in einer Beziehung mit jemanden, dessen Probleme du lösen solltest?
Sei nicht diese Person.
Bevor du überhaupt mit dem Daten loslegst, solltest du wissen, was du willst, was du nicht willst und wer du bist. An welchen Stellen möchtest du dich weiterentwickeln, bevor du eine Beziehung beginnst? Womit kannst du bei anderen leben und was bringt dich garantiert auf die Palme? In den Selbstoptimierungswahn musst du deswegen nicht verfallen.
Selbstreflektion und Selbstakzeptanz sind hingegen sexy und helfen dir dabei einen Partner zu finden, der wirklich zu dir passt.
Tipp 2: Überprüf deine Ansprüche
Vor einigen Jahren lernte ich den Bruder eines Freundes kennen. Er steckte mit 25 in der dritten Ausbildung, wohnte noch immer in seinem Kinderzimmer im Haus seiner Eltern, konnte nicht kochen und war etwa 50 Kilogramm von einer schlanken oder sportlichen Linie entfernt. Dazu legte er keinen Wert auf sein Äußeres. Unterhaltungen mit ihm waren zäh wie Kaugummi und er tendierte zu herablassenden Kommentaren.
Seine absoluten Mindestansprüche an eine Partnerin: Das Aussehen eines Supermodels, muss schlank, sportlich und großbusig sein, beruflich erfolgreich und natürlich muss sie selbstständig sein, kochen, waschen und putzen können. Nähen wäre auch noch nett, aber immerhin kein Muss.
Während er bei sich selbst auf all das pfiff, erwähnte er zusätzlich mit keinem Wort innere Werte, Persönlichkeit und Gemeinsamkeiten.
Geh mit dir selbst ins Gericht und überprüfe deine Ansprüche. Lass die Optik dabei vollkommen außen vor. Worauf kommt es dir wirklich an und woran sind deine letzten Beziehungen gescheitert? War da zwar das Sixpack vorhanden und die Mindestgröße von 1,85 Metern erfüllt, aber es gab keinerlei Empathie? Das markante Kinn und der berufliche Erfolg helfen dir nicht, wenn die Person keine Spur von Verlässlichkeit zeigt.
Nimm dir Zeit dafür, deine Ansprüche an einen (potenziellen) Partner zu überprüfen. Willst du einen bodybuildenden Holzfäller, der bei traurigen Filmen in Tränen ausbricht und dir allabendlich ein Candle-Light-Dinner mit vier Gängen serviert? Oder sind deine Ansprüche abgesehen vom Aussehen viel zu niedrig angesetzt?
Tipp 3: Starte nicht einsam
Jeder fühlt sich hin und wieder einsam und allein. Aus diesem Gefühl heraus auf Partnersuche zu gehen ist jedoch fatal. Du wirst Charakterzüge übergehen, die nicht zu dir passen, Entschuldigungen und Ausreden erfinden, wenn Warnzeichen auffallen. Und du wirst auf Dauer nicht glücklich. Stattdessen wirst du dich nach dem anfänglichen Hochgefühl sehr wahrscheinlich noch einsamer fühlen.
Besser: Bau deinen Freundeskreis und dein Sozialleben auf und aus. Pflege und vertiefe Freundschaften. Finde Menschen, mit denen du durch Gemeinsamkeiten verbunden bist. Und falls dir Anerkennung und romantische Zweisamkeit fehlen, buch dir einen Begleitherren.
Dadurch startest du beim Dating mit einer deutlich besseren Basis und selbst wenn sich Verabredungen als Reinfälle erweisen, ist das nicht dramatisch.
Tipp 4: Setz auf Slow Dating
Lass dir Zeit beim Kennenlernen. Es muss nicht beim ersten Date sprühenden Funkenflug geben oder nach der dritten Verabredung auf Tuchfühlung gehen. Zwischen den Treffen dürfen auch ruhig längere Abschnitte liegen. Einer der häufigsten Fehler beim Dating ist es, so schnell wie möglich „Fortschritte“ machen zu wollen.
Diese Eile ist gefährlich. Sie öffnet toxischen Menschen Tür und Tor in dein Leben, lässt dich gesunde Vorsicht in den Wind schlagen und sorgt dafür, dass du Warnzeichen übersiehst oder ignorierst. Es langsam angehen zu lassen gibt dir hingegen genug Zeit, um immer wieder zu überprüfen, ob ihr eine gesunde Basis habt und ob du dich wohlfühlst.
Absoluter Bonus: Slow Dating schreckt Narzissten und andere Arschlöcher ab.
Tipp 5: Komm weg von Klischeevorstellungen
Man kennt es aus Filmen: Mann und Frau, Frau und Frau, Mann und Mann – wer füreinander bestimmt ist, sieht sich und es ist Liebe auf den ersten Blick. Oder zumindest eine ordentliche Portion Anziehungskraft, mit langen, sehnsüchtigen bis lüsternen Blicken, Glitzern in den Augen und verschmitztem Lächeln.
Und dann gehst du auf ein Date und es ist nett und alles, aber das Feuerwerk der Hormone fehlt. Reinfall also. Oder?
Nein! Ein Reinfall ist es nur, wenn du feststellst, dass zwischen euch viel passt, dass ihr Gemeinsamkeiten habt und ihr euch miteinander wohlfühlt – aber ihr euch nicht besser kennenlernt. Getreu dem Songtitel „1000 Mal berührt“ von Klaus Lage, kann die körperliche und romantische Anziehung auch erst mit der Zeit entstehen. Das Gute daran: In diesem Fall weißt du bereits sicher, dass euch mehr verbindet als körperliche Attraktivität.
Tipp 6: Erkenne Warnzeichen
Dating-Maschen gibt es wie Sand am Meer. Und dabei spreche ich nicht nur von Catfishing und Ghosting. Weißt du, was Kittenfishing ist? Oder Lovebombing? Cookie-Jarring oder Zombieing? Sehen wir kurz von den bescheuerten Namen ab, bringt das Wissen um die Dating-„Trends“ Sicherheit mit sich. Denn, wenn du es erkennst, kannst du dich besser schützen. Oder zumindest frühzeitig das Weite suchen und damit aufhören, deine Zeit und deine Gefühle zu verschwenden.
Tipp 7: Achte auf dich
Du warst auf einem Date, warst aufgeregt, nervös, und hoffst nun darauf, dass deine Verabredung von dir so angetan war, dass es zu einem zweiten Treffen kommt? Das sollte nur die Hälfte der Gedanken sein, die du dir machst.
Wie hast du dich während der Zeit zu zweit gefühlt? Was hast du über die Person gelernt? Willst du sie wirklich besser kennenlernen oder bloß nicht allein sein? Oder würde dir ein One-Night-Stand vollkommen reichen?
Sei ehrlich zu dir selbst und achte auf dich. Auch das ist eine Möglichkeit, Warnzeichen frühzeitig zu erkennen.
Tipp 8: Lass Sex außen vor
Friends with Benefits, ein wildes Wochenende, ein nächtliches Abenteuer – es ist vollkommen in Ordnung, wenn eine Verabredung nur auf Sex hinausläuft. Solange ihr beide Bescheid wisst und euch einig seid, dass es nicht darüber hinaus geht und eine Beziehung nicht zur Debatte steht.
Komplett anders verhält es sich, wenn eine Partnerschaft dein Ziel ist. Dann solltest du körperliche Intimität anfangs außen vorlassen. Denn: Was so altmodisch klingt, bringt überzeugende Vorteile mit sich.
- Du sortierst aus: Wer es auf eine schnelle Nummer abgesehen hat, wird versuchen, dich zu drängen, zu manipulieren und dich von deinem Plan des Wartens abzubringen. Oder er wird davon sofort abgeschreckt. In jedem Fall bist du die Menschen los, die dir falsche Absichten vorgaukeln.
- Du behältst klare Sicht: Am Anfang die Aufregung und das Hormonchaos bei dem ersten Kennenlernen, dann noch Oxytozin als Kuschel- und Bindungshormon hinterher – das kann schnell zum Hormon-High führen. Klar zu denken und zu sehen ist in diesem Zustand nicht möglich. Erspar es dir, in einigen Monaten zurückzuschauen und dir zu denken, dass die Probleme und Red Flags schon zu Beginn da waren.
- Lern den Menschen kennen: Sex mag als schönste Nebensache der Welt gelten, aber eine Beziehung sollte auch ohne funktionieren. Zumindest vorrübergehend. Denn genau an diesem Punkt trennt sich die Spreu vom Weizen. Zudem ersetzt körperliche Intimität nicht wahre emotionale Intimität. Sie wird aber oftmals als Pflaster eingesetzt, wenn es an anderen Stellen schon lange hapert. Das kann dich wiederum in ungesunden Beziehungen halten. Lässt du Sex fürs Erste außen vor, lernst du deinen potenziellen Partner auf allen anderen Ebenen deutlich besser kennen.
Tipp 9: Spiel mit offenen Karten und lass die Spielchen
Erst drei Tage später zugeben, dass dir das Date gefallen hat und du schön fändest, wenn es ein zweites gibt? Warum eigentlich? Selbstverständlich solltest du nicht mit der Tür ins Haus fallen oder überrumpeln. Aber ein aufrichtiges „Danke für den netten Abend“ darf und sollte drin sein. Und das gerne direkt im Anschluss. Wer das schon als zu viel empfindet, hätte später ebenso schnell den Rückwärtsgang eingelegt.
Steh zu deinen Absichten und zu deinen Grenzen. Passt es nicht, passt es eben nicht und es ist besser, das frühzeitig herauszufinden. Gleichzeitig solltest du nicht sofort alle deine Geheimnisse, tiefsten Ängste und Hoffnungen offenbaren. Denn toxischen Menschen zielen darauf ab, so schnell wie möglich, so viel wie möglich über dich zu erfahren und es im Anschluss zur Manipulation und als Waffe zu verwenden. Geh also vorsichtig mit deiner Privatsphäre, deinen Triggern und Träumen um. Vertrauen ist etwas, das mit der Zeit entsteht und verdient werden muss. Verschenk es nicht.
Besser daten: es kann nicht mit jedem passen
Endlich erfolgreich zu daten bedeutet natürlich nicht, dass du bei der ersten Gelegenheit über den Partner deiner Träume stolperst oder jede Verabredung in Glückseligkeit endet. Du baust mit den Tipps jedoch ein besseres Fundament auf und erkennst schneller, wann sich ein (zweites) Treffen lohnt.








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